FĂĽsslis Nachtmahr

Nachtmahr

Traum und Wahnsinn

hrsg. von Werner Busch und Petra Maisak unter Mitwirkung von Sabine Weisheit

 

248 S.: zahlr. Ill.

978-3-7319-0445-8

Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken:

"Was für eine Glut und Inngrimm in dem Menschen ist!" Goethes Reaktion auf den aus Zürich stammenden und in London tätigen Johann Heinrich Füssli aus dem Jahr 1775 verbindet Faszination mit Erschrecken. Füssli ist weder maßvoll noch verbindlich, hochgebildet kümmert er sich nicht um Konventionen, seine Werke sind komplex und spektakulär zugleich, und sein Publikum brüskiert er so sehr, wie er es anzieht. Füsslis 'Nachtmahr' ist eines der bekanntesten und wirkmächtigsten Gemälde des späten 18. Jahrhunderts; heute gilt es als Prototyp der Schauerromantik.

Bei der Ausstellung der Erstfassung 1782 in der Londoner Royal Academy rief das Bild einen Skandal hervor. Zu fassbar war der körperliche Zustand der Liegenden, zu groß die zwiespältige Nähe zwischen quälendem Kobold und gequälter Schläferin und zu ambivalent die Atmosphäre der Szenerie. Der 'Nachtmahr' ist die ikonisch gewordene Darstellung eines Zustandes, für den es bis dahin kein Bild gab; er liefert bis in die unmittelbare Gegenwart hinein die Blaupause für Alpträume in allen Gattungen der Kunst - darüber hinaus - in der Populärkultur.

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