Raum 14

Goethe: Das Denkmal

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Carl Gustav Carus: Allegorie auf Goethes Tod, nach 1832

 

Ludwig Schwanthaler:
Entwurf zu einem Standbild
Goethes, 1844

Schon zu Lebzeiten wird Goethe von der Mitwelt zum Olympier erhoben, eine Tendenz, die er im Alter durch die konsequente Stilisierung seines Lebens zum Kunstwerk begĂĽnstigt: Er entwickelt sich zum Denkmal seiner selbst. Kein anderer deutscher Dichter wird so häufig – und so unterschiedlich – porträtiert, kein anderer findet so viele Illustratoren fĂĽr sein Werk.

Einen kleinen Eindruck vermitteln die Büsten von C. D. Rauch und C. G. Weisser, die Porträts von H. C. Kolbe und M. D. Oppenheim sowie die Illustrationen zu "Werther", "Tasso", "Faust" und zum "Erlkönig". Die Goethe-Verehrung des 19. Jahrhunderts kulminiert schließlich in Denkmals-Projekten (Modelle von C. D. Rauch und P. Marchesi). 1844 setzt die Stadt Frankfurt ihrem größten Sohn mit L. Schwanthalers Monumentalstatue (Goetheplatz) ein Denkmal, das für die Apotheose des Dichters bezeichnend ist.

 
 

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