Goethes Begriff der Menschenw├╝rde und sein Beitrag zum Grundgesetz

 Die Idee der Menschenw├╝rde hat nach dem Zweiten Weltkrieg im Rechtsdenken eine Konjunktur erlebt. Das Grundgesetz hat diese W├╝rde erstmals an die erste Stelle einer Verfassung gesetzt. Es herrscht jedoch ├╝ber die Herkunft dieser Idee keine Einigkeit. Der Vortrag zeigt, wie die moderne Idee der Menschenw├╝rde entscheidend durch Goethe gepr├Ągt wurde, mit dessen Werk die Gesetzgeber vertraut waren. Goethe entwickelte ein eigenes, freiheitliches und organisches Konzept, das sich stark von den Begriffen anderer Denker wie Kant unterscheidet. Der Vortrag verfolgt die Entfaltung der Idee der Menschenw├╝rde von der Bibel und Cicero bis zu Goethe, der Allgemeinen Erkl├Ąrung der Menschenrechte, der Arbeit am Grundgesetz und den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, um die Neuartigkeit des Goetheschen Konzepts aufzuzeigen.

Prof. Dr. Jeremy Adler ist Senior Research Fellow am King’s College London und Mitglied der Deutschen Akademie f├╝r Sprache und Dichtung sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Freien Deutschen Hochstifts.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Jeremy Adler
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 19.11.2020
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 ÔéČ (G├Ąste)
Kontakt Frau Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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