Die persische Dichtkunst des Hafis

„Erbl√ľht ist die Rose und die Nachtigall ist trunken“

Anfang des 25. Ghasels des ‚Diwans‘

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Hafis gilt als der gr√∂√üte lyrische Dichter persischer Sprache. Er lebte im 14. Jahrhundert in Schiras und hat mit seinem ‚Diwan‘ ein poetisches Gesamtwerk hinterlassen, das bis heute in Iran im wahrsten Sinne des Wortes volkst√ľmlich ist.

Als Goethe 1814 Hafis in deutscher √úbersetzung kennenlernte, war er √ľberw√§ltigt von der Kraft und schillernden Mehrdeutigkeit des persischen Dichters. Seine Freim√ľtigkeit und Sinnenfreude wie auch die Abneigung gegen „Fr√∂mmler“ sprachen ihn an. Goethe empfand Hafis als seinen Zwillingsbruder, der ihn zum ‚West-√∂stlichen Divan‘ inspirierte.

Doch was macht die Dichtung des Hafis im persischen Original aus? Wie l√§sst sich die eindringliche Bildersprache dieser Lyrik deuten? Was bedeuten das Mystische und das Geheimnisvolle, das sein Werk durchzieht? Ein Spiel mit der Wirklichkeit, Verwandlung oder ironische Distanz? Antworten finden sich auch in den Miniaturen der persischen Buchmalerei zum ‚Diwan‘ des Hafis.

Prof. Dr. Angelika Hartmann ist Islamwissenschaftlerin und Germanistin. Sie war als Professorin t√§tig an den Universit√§ten W√ľrzburg, Gie√üen und Marburg.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Dr. Angelika Hartmann
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 10.09.2019
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 ‚ā¨ (G√§ste)
Kontakt Frau Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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