Affirmation und Ressentiment: Zur dramatischen Logik von Goethes Egmont

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Julius Nisle, Egmonts Traum (o.J.), © Freies Deutsches Hochstift

Im ‚Egmont‘-Drama wird ein bedeutsamer Modernisierungsschub in die Prägnanz dramatischer Darstellung eingebracht: die Entmachtung des Landadels und das Aufkommen der Funktionäre. Goethe gestaltet diesen historischen Ăśbergang als einen machtpsychologischen Konflikt, der sich mit den Begriffen Affirmation und Ressentiment erfassen lässt. Letztlich geht es um die fundamentale Einstellung zum Leben, die sich in unterschiedlichen politisch-gesellschaftlichen Formen ausprägt. Die Lebensfrage betrifft auch den Status von Kunst in der modernen Welt.

Prof. David E. Wellbery ist Professor fĂĽr Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Chicago. Im Rahmen seiner Forschung schlägt er eine BrĂĽcke zwischen Literatur, Literaturwissenschaft und Philosophie. So ist er unter anderem Autor von Monographien ĂĽber Lessing, Goethe und Schopenhauer. Er ist Mitherausgeber der ‚Deutschen Vierteljahrsschrift fĂĽr Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte‘ und Mitglied der Leopoldina in Wien.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. David E. Wellbery
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 18.06.2019
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 € (Gäste)
Kontakt Frau Frank
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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