18. Juni, 19.00 Uhr: Affirmation und Ressentiment: Zur dramatischen Logik von Goethes Egmont

Im ‚Egmont‘-Drama wird ein bedeutsamer Modernisierungsschub in die Prägnanz dramatischer Darstellung eingebracht: die Entmachtung des Landadels und das Aufkommen der Funktionäre. Goethe gestaltet diesen historischen Ăśbergang als einen machtpsychologischen Konflikt, der sich mit den Begriffen Affirmation und Ressentiment erfassen lässt. Letztlich geht es um die fundamentale Einstellung zum Leben, die sich in unterschiedlichen politisch-gesellschaftlichen Formen ausprägt. Die Lebensfrage betrifft auch den Status von Kunst in der modernen Welt.

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