13. November, 19.30 Uhr: Lied&Lyrik: Hugo von Hofmannsthal

Ist als wenn eins gerufen hätt, / Die Stimme war schwach, und doch
recht klar, / Hilf Gott daĂź es nit meine Mutter war. / Ist gar ein alt,
gebrechlich Weib, / Möchte, daß der Anblick erspart ihr bleib. /
O nur so viel erbarm dich mein, / LaĂź das nit meine Mutter sein!

Aus dem ‚Jedermann‘

 

„Ich halte ihn fĂĽr einen der vorzĂĽglichsten Lyriker deutscher Zunge und fĂĽr einen hervorragenden Autor von Operntexten, zumal des ‚Rosenkavaliers‘ … In seinen Briefen beklagte sich Hofmannsthal häufig, Strauss habe den Text ‚mit dicker Musik zugedeckt‘ und so seine Intentionen zunichte gemacht. Er konnte dagegen nicht viel unternehmen: Der Komponist wusste genau, was er wollte, und er dachte nicht daran nachzugeben. Die Musik hatte auf jeden Fall zu dominieren ...“ (Marcel Reich-Ranicki ĂĽber Hugo von Hofmannsthal, 2010)

Sie hören Hofmannsthal-Vertonungen von Frank Martin und Richard Strauss sowie eine Auswahl aus Texten Hugo von Hofmannsthals.

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