Almanache

Taschenbuch fĂĽr 1798 mit Erstdruck
von Goethes "Hermann und Dorothea"

 

Eine sowohl inhaltlich wie optisch besonders reizvolle und kulturgeschichtlich überaus interessante Abteilung bilden die gut 2.000 jährlich erschienenen Almanache und Taschenbücher. Neben den in Deutschland seit etwa 1770 publizierten literarischen Taschenbüchern bildete sich der literarische Almanach - oft auch als Musenalmanach bezeichnet - heraus; daneben auch solche zu speziellen Themen.

Zahlreiche und oft langlebige Reihen richteten sich an das weibliche Publikum. Andere waren für spezifische Gruppen oder einzelne Berufe bestimmt, dienten der Unterhaltung oder verfolgten pädagogische Absichten. Schließlich gab es Almanache für fast alles und nahezu jeden: u. a. Ärzte, Apotheker, Eisläufer, Förster, Freimaurer, Mineralogen, Reisende, Schauspieler und Weintrinker, desgleichen für "junge Germanen", "edele Gattinen und Mütter und solche, die es werden wollen" sowie "wohlgeratene Söhne und Töchter".

 

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