Peking

Raumansicht (Foto: J. M. Pietsch)

 

Die vornehm ausgestattete Beletage diente Familienfeiern oder dem Empfang hohen Besuchs. Die Tapete des „Peking“ oder – wegen seiner karmesinroten Seidenstoffe – auch Rote Stube genannten Salons spiegelt die China-Mode des 18. Jahrhunderts. Hier war w√§hrend des Siebenj√§hrigen Kriegs zum Verdruss von Goethes Vater, der politisch auf der Seite Preu√üens stand, der franz√∂sische „K√∂nigsleutnant“ Thoranc einquartiert; sein Bildnis findet sich im n√∂rdlichen Seitenkabinett.

Den Blickpunkt bildet dort das Porträt von Goethes Großvater, dem Stadtschultheißen Textor. Umrahmt wird es von zwei Stillleben des Frankfurter Malers Justus Juncker. Ein weiteres Porträt zeigt die Großmutter Textor.

 

 

© copyright 2007 by Werkbank® - werkbank multimedia gmbh - www.werkbank.com - all rights reserved