Brentano-Haus

Brentano-Haus Oestrich-Winkel — ein einzigartiger Ort der Romantik

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Nachdem Franz (1765-1844) und Georg Brentano (1775-1851), zwei ├Ąltere Br├╝der der Dichtergeschwister Bettine und Clemens, das 1751 erbaute Anwesen im Jahr 1804 gemeinschaftlich erworben hatten, nutzten sie es ab Sommer 1806 als Feriendomizil w├Ąhrend des Sommerhalbjahrs. Aber schon 1808 ging es ganz in die H├Ąnde von Franz und seiner Frau Antonia geb. Edle von Birkenstock (1780-1869), genannt Toni, ├╝ber. Aus dem urspr├╝nglichen Zweit- wurde im Lauf der Zeit schlie├člich ein Hauptwohnsitz, den die Nachkommen ganzj├Ąhrig bewohnen. Seit dem Erwerb befand sich das Geb├Ąude kontinuierlich im Besitz der Familie, weshalb es gemeinhin nur „Brentano-Haus“ genannt wird.

Das Domizil gilt als eines der geistig-kulturellen Zentren der Rheinromantik. Zu den zahlreichen G├Ąsten aus Politik und Kultur z├Ąhlen Johann Wolfgang Goethe, die Br├╝der Grimm und der Freiherr vom und zum Stein. Original erhaltene R├Ąume geben einen einzigartigen Eindruck von der Wohnkultur und dem Lebensgef├╝hl der Zeit. Vor allem die im Obergeschoss befindlichen Zimmer – darunter jene beiden R├Ąume, in denen Goethe 1814 w├Ąhrend seines Besuchs bei der Familie Brentano gewohnt hat, haben ├╝ber 200 Jahre hinweg ihre einzigartige Atmosph├Ąre bewahrt.

Im Dezember 2014 hat das Land Hessen das Brentano-Haus mit seiner Gartenanlage erworben. Das Geb├Ąude soll in den n├Ąchsten Jahren grundsaniert und behutsam restauriert werden. Organisatorisch daf├╝r zust├Ąndig ist die Verwaltung der Schl├Âsser und G├Ąrten Hessen, welche die Betreuung des Anwesens mitsamt seinem Interieur einer neu gegr├╝ndeten Tr├Ągergesellschaft ├╝bertragen hat, deren gleichberechtigte Gesellschafter die Stadt Oestrich-Winkel und das Freie Deutsche Hochstift (Frankfurt a.M.) sind. Ziel aller Beteiligten ist es, das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel und das Ensemble seiner historischen R├Ąume und Einrichtungen, insbesondere die beiden Goethe-Zimmer, als historischen Ort und kulturelles Erbe der deutschen Romantik zu erhalten und der ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich zu machen.

 

F├╝r interessierte Besucher besteht die M├Âglichkeit, die historischen R├Ąume des Brentano-Hauses in Winkel unter fachkundiger F├╝hrung der ehemaligen Hausherrin Frau Angela von Brentano zu besuchen.

An ausgew├Ąhlten Terminen werden offene F├╝hrungen ohne Anmeldung angeboten. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen individuelle Gruppenf├╝hrungen nach rechtzeitiger Terminvereinbarung durchgef├╝hrt werden.

Dauer der F├╝hrungen: ca. 45 Minuten

Neben den F├╝hrungen f├╝r Gruppen nach Terminabsprache werden f├╝r Einzelpersonen und Kleingruppen auch "Offene F├╝hrungen" angeboten. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich. Die maximale Personenzahl f├╝r diese F├╝hrungen betr├Ągt 40 Personen. Diese "Offenen F├╝hrungen" finden an nachfolgend genannten Samstagen jeweils um 16.00 Uhr statt:

• Samstag, 18. M├Ąrz 2017
• Samstag, 01. April 2017
• Samstag, 15. April 2017
• Samstag, 29. April 2017
• Samstag, 13. Mai 2017
• Samstag, 03. Juni 2017
• Samstag, 17. Juni 2017
• Samstag, 01. Juli 2017
• Samstag, 15. Juli 2017
• Samstag, 05. August 2017
• Samstag, 26. August 2017
• Samstag, 16. September 2017
• Samstag, 30. September 2017
• Samstag, 14. Oktober 2017

Die offenen F├╝hrungen sind nicht f├╝r Klein- oder Sch├╝lergruppen geeignet.

Eintritt:
• 8,– € pro Person
• Kleingruppen bis 8 Personen: 70,– € (Festpreis)
• Sch├╝lergruppen: 5,– pro Person

Der Eintrittskartenverkauf f├╝r diese F├╝hrungen beginnt jeweils ab 15.30 Uhr vor F├╝hrungsbeginn im Probierzimmer (im Nebenhof). Reservierungen hierf├╝r sind nicht m├Âglich.

F├╝hrungen k├Ânnen Sie online hier anfragen: http://www.brentano.de/kontakt.htm

KONTAKT ANFRAGE F├ťHRUNGEN

Baron von Brentano, Am Lindenplatz 2 / 65375 Oestrich-Winkel, Tel: 0 67 23 20 68 / Fax: 0 67 23 8 77 92, E-Mail: brentanohaus@brentano.de
Weitere Informationen finden Sie hier: www.brentano.de

 

Medienberichte

Barbara Dietel: ‚Zauber der alten Zeit erhalten’ (Wiesbadener Kurier)

Stefan Schlagenhaufer: ‚Letzter Blick ins Brentanohaus’ (BILD-Zeitung)

Florian Balke: ‚Jetzt machen wir es uns gem├╝tlich’ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

G├╝nter Murr: ‚Rhein, ganz romantisch' (Freie Neue Presse)

Barbara Dietel: ‚Weingut Allendorf wird P├Ąchter im Brentanohaus in Winkel’ (Wiesbadener Kurier)

‚Mit Kompetenz und gutem Namen in die neue Zukunft’ (Rheingau-Echo)

‚Bald verschwindet Ger├╝st am Brentanohaus in Winkel’ (Wiesbadener Kurier)

Barbara Dietel: ‚Badehaus am Winkeler Brentanohaus gesichert’ (Wiesbadener Kurier)

Ludger Fittkau: ‚Das Brentanohaus in Oestrich-Winkel’ (Deutschlandradio)

 

 

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