Zwischen Münze und Papier. Geld in der Zeit Goethes
Der Vortrag thematisiert die Strukturen und Entwicklungen des Geldwesens in der Zeit um 1800. Dabei wird es zum einen um die damalige Vielfalt im Münzwesen und die Bestrebungen zu einer stärkeren Normierung und Vereinheitlichung auf diesem Gebiet gehen. Zum anderen wird das Augenmerk auf den frühen Versuchen zur Einführung und Etablierung von Papiergeld liegen. Diese sind gerade mit Blick auf die Beschäftigung Goethes mit dieser Thematik im Faust II von erheblicher Bedeutung.
Ulrich Rosseaux studierte Geschichte, Mathematik und Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Nach Promotion und Habilitation war er von 2006 bis 2010 Hochschuldozent am Institut für Geschichte der TU Dresden, seit 2010 ist er in der Geldgeschichtlichen Sammlung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main tätig und dort zuständig für Grundsatzfragen der Sammlung und Forschung. Von ihm liegen zahlreiche Publikationen zur frühneuzeitlichen Kultur- und Stadtgeschichte, zur Kipper- und Wipperzeit und zur neuzeitlichen Festund Erinnerungskultur vor.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Dr. habil. Ulrich Rosseaux |
| Veranstaltungsort | Geldmuseum |
| Termin |
30.10.2012 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | 150 |
| Anmeldefrist | 28.10.2012 |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| Kontakt | Martina Falkenau |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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