Zahme Xenien
Stefana Sabin und Martin Mosebach entdecken Goethes Spruchdichtung
Zuerst in der Zeitschrift ‚Über Kunst und Altertum’ zwischen 1820 und 1824 und dann 1827 in der Ausgabe letzter Hand publiziert, behandeln diese „Sprüche“ eine Vielfalt von Themen (Literatur und Kunst, Wissenschaft und Religion, Geschichte und Zeitgeschichte) und verbinden heitere (Selbst)Ironie mit melancholischer Altersweisheit, wenn sie im knappen Ton der Gelegenheitslyrik Lebens- und Beziehungserfahrungen zu Momentaufnahmen komprimieren.
Der Romancier Martin Mosebach und die Kritikerin Stefana Sabin stellen die ‚Zahmen Xenien’ vor, interpretieren und kommentieren sie und lesen ihre Lieblingsstellen.
Stefana Sabin hat in Frankfurt, Haifa und Los Angeles studiert und mit einer literaturwissenschaftlichen Studie über moderne amerikanische Lyrik promoviert.
Seitdem ist sie Mitarbeiterin im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung. Sie hat mehrere Anthologien zeitgenössischer Prosa herausgegeben und Biographien über Andy Warhol und Gertrude Stein verfasst.
Martin Mosebach lebt seit 1980 in Frankfurt am Main als Schriftsteller. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-von-Kleist-Preis (2003), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2006) und dem Georg-Büchner-Preis (2007).
Daten der Veranstaltung
| Referent/in |
Stefana Sabin Martin Mosebach |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
13.02.2012 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 4,00 € (Mitglieder) |
| 8,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Martina Falkenau |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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