Volksbildung als Bildung zur Freiheit
Volksbildung als Bildung zur Freiheit
Frankfurter Bürgerstiftungen
Gefördert von der Polytechnischen Gesellschaft und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Als das Freie Deutsche Hochstift im Jahr der großen Schillerfeiern zum 100. Geburtstag des Dichters gegründet wurde, um einen "Bundestag des Deutschen Geistes" ins Leben zu rufen, der dem Ende der Hoffnung auf eine politische Einigung die gemeinsame Förderung der "Geistesbildung unseres ganzen Volkes" entgegensetzen wollte, gab es in Frankfurt/M. bereits eine Reihe von Bürgervereinen oder -stiftungen, die sich ebenfalls der Förderung des Gemeinwohls durch Bildungsinitiativen verschrieben hatten: Während sich die Polytechnische Gesellschaft seit 1816 für die "nützlichen Künste und die sie veredelnden Wissenschaften" einsetzte, engagierte sich die Städelsche Stiftung für die "Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses" und die 1817 begründete Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft für die Förderung der Naturwissenschaften. Aus Anlass des 150. Jubiläums des Hochstifts wollen wir die Rolle des bürgerlichen Engagements für die Entwicklung unserer Bildungseinrichtungen beleuchten, die bis heute für unsere demokratische Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind.
Zur Eröffnung am 20. November spricht Prof. Dr. Andreas Fahrmeir, Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts am Historischen Seminar der Universität Frankfurt, über die Bildungsidee der liberal-demokratischen Nationalbewegung und ihre Verbindung mit den Schillerfeiern des Jahres 1859. Am folgenden Tag geht es in Kurzvorträgen und Diskussionen um Geschichte und Gegenwart der wichtigsten Frankfurter Bürgerstiftungen. Eingeladen sind Vertreter der Polytechnischen Gesellschaft, des Städelschen Museumsvereins, der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und weiterer Bürgervereine Frankfurts.
20./21. November jeweils 19.00 Uhr
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
20.11.2009 19:00 Uhr
bis 21.11.2009 13:30 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. |
| Kontakt | Frau Strey |
| mstrey@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-266 |
Hinweise für Teilnehmer
Zur Eröffnung des Symposiums am 20. November, 19 Uhr, spricht Prof. Dr. Andreas Fahrmeir über die Bildungsidee der liberal-demokratischen Nationalbewegung und ihre Verbindung mit den Schillerfeiern des Jahres 1859.
Am Samstag wird das Symposium von 10 bis 13.30 Uhr dauern und in zwei Themenschwerpunkte unterteilt sein: einen historischen Teil zu den Bildungsvorstellungen, die mit der Gründung der großen Frankfurter Stiftungen verbunden sind (10-11.30 Uhr) und einen auf die gegenwärtigen Tätigkeiten bezogenen Teil (12 – 13.30 Uhr). Die Vortragenden sind: Dr. Roland Kaehlbrandt und Prof. Dr. Klaus Ring (Stiftung Polytechnische Gesellschaft und Polytechnischen Gesellschaft e. V.), Prof. Dr. Volker Mosbrugger (Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft), Dr. Chantal Eschenfelder und Dr. Melanie Damm(Städel Museum), Barbara Çakir-Wahl (Direktorin der Volkshochschule Frankfurt), Prof. Dr. Anne Bohnenkamp und Dr. Joachim Seng (Freies Deutsches Hochstift). Den Impulsvorträgen soll sich jeweils eine Diskussion anschließen, die von Dr. Andreas Hansert moderiert wird.
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