Schillers Jungfrau von Orleans

Schillers Jungfrau von Orleans

 

Schiller schloss im Frühjahr 1801 das Buchmanuskript für die 'Jungfrau von Orleans' ab, fast gleichzeitig entstand ein von ihm selbst verfasstes Bühnenmanuskript. Dieses lag der Uraufführung in Leipzig am 11. September 1801 zugrunde, war allerdings von der Selbstzensur durch den dortigen Theaterintendanten Opitz und die öffentliche Zensur in Leipzig und Dresden deart verstümmelt und entstellt worden. Es folgten bald Aufführungen in Hamburg und Berlin. In Frankfurt kam das Stück erst am 7. April 1806 auf die Bühne. Bisher unbekannte Spuren dieser Aufführung sind neuerdings in der Universitätsbibliothek aufgetaucht. In Frankfurt trat statt des "Erzbischoffs von Rheims" ein "Seneschall von Rheims" auf. Der Vortrag bietet eine überraschende Erklärung.

  • Winfried Woesler ist Professor für Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Neue Deutsche Literatur an der Universität Osnabrück. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts und die Lyrik der Gegenwart. An der Universität Osnabrück richtete er den Studiengang Editionswissenschaften ein, der sich die Förderung des editionswissenschaftlichen Nachwuchses zum Ziel gesetzt hat.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Winfried Woesler
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 08.12.2009
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 € (Gäste)
Kontakt Frau Strey
E-Mail mstrey@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-266

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