Rudolf Alexander Schröder zum 50. Todestag
Szenische Lesung
Ein großer alter Mann der deutschen Nachkriegsliteratur und ein kecker Überbrettl-Dichter der Münchner Jahrhundertwende, als „Insel“-Redakteur und Verlagsmitbegründer ein Vorreiter deutscher Buchkunst und als Bremer Innenarchitekt ein Gestalter nobler Wohnkultur, ein Übersetzer der Antike ebenso wie der Franzosen oder Shakespeares und ein tapferer Christ der bekennenden Kirche während des Nationalsozialismus. Nicht zuletzt auch in vielen Briefen lebenslang der unbestechliche Freund und Berater Hofmannsthals und Borchardts.
Dennoch ist das Gesamtwerk von Rudolf Alexander Schröder (1878–1962) uns heute beinahe entschwunden. In der Form einer imaginären Konversation entfaltet sich diese Werkwelt noch einmal in Briefen, Gedichten, Interviews und zeitgenössischen Erinnerungen – charmant, nachdenklich, frech, aber bis zum Ende stets respektgebietend.
Die Textkollage wurde von Professor Dr. Gerhard Schuster (Rudolf Borchardt Archiv) zusammengestellt. Es lesen Mitglieder des Schauspiels Frankfurt.
Daten der Veranstaltung
| Veranstaltungsort | Seekatzsaal |
| Termin |
04.09.2012 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | 60 |
| Anmeldefrist | 18.01.2012 |
| Veranstaltungskosten | 3,00 € (Mitglieder) |
| 6,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Martina Falkenau |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
Hinweise für Teilnehmer
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