Nacht der Museen 2011
Poetry on Stage
"Wer das Dichten will verstehen / Muss ins Land der Dichtung gehen, / Wer den Dichter will verstehen / Muss in Dichters Lande gehen." Was liegt da näher als ein Besuch in Goethes Elternhaus? Hier begegnen Sie Dichtung auf Schritt und Tritt: in der neuen Kabinettausstellung im Goethe-Haus, in Kurzführungen durch die neue Ausstellung, die dem Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller gewidmet ist, in theatralisch/musikalischen Improvisationen Ihres Lieblingstextes von Goethe, bei der Vorstellung von Hofmannsthals „Jedermann“ und schließlich bei ihren materiellen Zeugen Papier und Tinte. Das will sich auch Frau Rath (alias Gertrud Gilbert) nicht entgehen lassen...
Das Improvisationstheater DRAMA light
Improvisationstheater ist Theater, das im Moment entsteht. Szenen, Geschichten und Musik werden spontan auf der Bühne entwickelt. Dafür greifen die Schauspieler Vorschläge der Zuschauer auf und entwickeln miteinander das Geschehen auf der Bühne: unzensiert, frisch und konsequent improvisiert! Niemand weiß im Voraus, wie es einem Text dabei ergehen kann! DRAMA light zählt zu den Pionieren des Improvisations-Theaters in Deutschland und tritt vor allem in der Rhein-Neckar Region auf. Neben Improklassikern wie dem Theatersport bringt DRAMA light seit zwanzig Jahren auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Improformaten auf die Bühne, darunter auch eine „Themenshow“, die Friedrich Schiller gewidmet ist. Im Frankfurter Goethe Haus stehen nun Goethes Werke auf dem improvisierten Spielplan: Faust, Werther oder Clavigo werden Ausgangspunkt und Inspiration für Szenen, Songs, Geschichten und Arien.
Gertrud Gilbert ist Schauspielerin und Autorin. Ihre Programme behandeln vor allem die Literatur der Klassik und Romantik in Lyrik und Prosa. Mit Goethe und seinem familiären Umfeld beschäftigt sie sich in zahlreichen ihrer beliebten Programme. Ihre besondere Vorliebe gilt den Frauen um Goethe: Goethes Mutter, Christiane Vulpius und Werthers Lotte. An einem guten Quantum Humor und einem Schuss Herzhaftigkeit fehlt es dabei nie. Zu ihren Meisterstücken zählen Lesungen aus den Briefen von Goethes Mutter, die mit ihrem unverwechselbaren Frankfurter Dialekt auch Nicht-Frankfurter in den Bann zieht, ein lyrisch musikalisches Programm zu Goethes Leipziger Jahren, ein selbstgeschriebenes Theaterstück um Werthers Lotte u.a. Zur diesjährigen Nacht der Museen ist sie Goethes Mutter Frau Aja, die aus ihrem Leben plaudert...
Sylvia Schopf ist Mitbegründerin des mobilen Krick-Krack Theaters in Frankfurt. Sie begann Theaterstücke zu schreiben, Zeitungsartikel und Features für verschiedene Rundfunksender und Fernsehanstalten kamen hinzu. Aus einem Theaterstück entstand ihr erstes Kinderbuch „Peppi Pepperoni“. Für „Malinche, Prinzessin der Azteken“ erhielt sie vom Deutschen Schriftstellerverband ein Reisestipendium. Es folgten weitere Bücher für Kinder und Erwachsene, in die auch ihre Erlebnisse in anderen Ländern, besonders aus Westafrika, einfließen. Inzwischen tritt Sylvia Schopf mit ihren Texten als „Erzähltheater“ auf, das gleichermaßen für Kinder und Erwachsene gedacht ist. Mit ein paar Requisiten erzählt und spielt sie Geschichten aus ihren Büchern. Zur Nacht der Museen stellt sie den Besuchern Hofmannsthal „Jedermann“ vor. „Aus nichts was machen, und dazu braucht es nur Phantasie – das ist das Anliegen von Sylvia Schopf und ihrem mobilen Erzähltheater.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Daten der Veranstaltung
| Termin |
07.05.2011 19:00 Uhr
bis 08.05.2011 02:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | 12,00 € (Mitglieder) |
| 12,00 € (Gäste) |
Hinweise für Teilnehmer
Eintritt nur mit der Nacht-der-Museen-Karte
Termin in Ihren Kalender eintragen
Hier können Sie sich den Termin per Mausklick zu Ihrem eigenen Terminkalender (Outlook, iCal o.a.) hinzufügen. Einfach Ihr gewünschtes Kalenderformat anklicken, bestätigen, fertig:


Nach oben