Luthers deutsche Bibel

Luthers deutsche Bibel

Übersetzen als fundamentaltheologische Aufgabe

 

Luthers Bibelübersetzung – die wohl wirkmächtigste Übersetzung eines Schriftwerkes überhaupt – ist in ihrer religiösen und sprachlichen Bedeutung früh erkannt worden (Klopstock, Herder, Hegel, Nietzsche). Um das darin sich zeigende Verhältnis von Glaube und Sprachlichkeit zu erhellen, sind Luthers eigene Maximen bei seiner Übersetzerarbeit  systematisch zu durchleuchten und ist ihre fundamentale theologische Bedeutung zu bedenken. Schließlich lässt sich Luthers Unternehmen (unter Bezug auf Goethe und R. Pannwitz) in einem sprachtheologischen Horizont würdigen, den Walter Benjamin mit seiner Abhandlung ‚Die Aufgabe des Übersetzers’ philosophisch und eschatologisch aufgewiesen hat.

 

  • Joachim Ringleben studierte Theologie und Philosophie und ist seit 1984 Professor für Systematische Theologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Er ist ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und seit dem Jahr 2000 Abt von Bursfelde. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist der interdisziplinäre Austausch mit der Philosophie, der Germanistik und der Komparatistik. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, u. a. zu Hegel, Kierkegaard und Paul Tillich.

Daten der Veranstaltung

Referent/in Prof. Dr. Joachim Ringleben
Veranstaltungsort Seekatzsaal
Termin 30.11.2010
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder)
  4,00 € (Gäste)
Kontakt Mona Strey
E-Mail mstrey@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-266

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