Goethe und seine Finanzen
Die Rechnungsbücher Goethes dokumentieren beinahe lückenlos das materielle Leben des Dichters, das er über mehr als fünfzig Jahre hinweg in Weimar und auf Reisen geführt hat. Anhand ausgewählter Beispiele gewährt Frau Dr. Müller-Harang Einblicke in die Geldausgaben des Dichters für alltägliche Bedürfnisse und Erfordernisse der Hauswirtschaft, zum anderen Aufwendungen für Literatur, Musikalien, Sammlungsstücke und Arbeitsmaterialien genauer in den Blick genommen. Mit Goethe als Geschäftsmann befasst sich der Vortrag von Dr. Bernhard Fischer. Goethes Besuch beim Tübinger Verleger Cotta im Jahr 1797 markiert den Beginn einer intensiven Verlagsbindung, die trotz aller Krisen bis zu Goethes Tod im Jahr 1832 halten sollte.
16.00 Uhr Führung
„Ich bitte Gott, daß er mich täglich haushälterischer werden lasse.“ Goethes Lebensführung im Spiegel seiner Rechnungsbücher
Dr. Ulrike Müller-Harang, Goethe- und Schillerarchiv Weimar
17.00 Uhr Vortrag
Goethe und sein „Verleger-Mäzen“ Cotta
Dr. Bernhard Fischer, Goethe- und Schillerarchiv Weimar
18.00 Uhr Führung (siehe oben)
Dr. Müller-Harang
Reserviert für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts
Daten der Veranstaltung
| Referent/in |
Dr. Bernhard Fischer Dr. Ulrike Müller-Harang |
| Veranstaltungsort | Seekatzssal |
| Termin |
16.09.2012 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | 30 |
| Anmeldefrist | 14.09.2012 |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Martina Falkenau |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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