Goethe und die Musik

Dass Goethe sich gegenüber der „modernen“ Musik seiner Zeit distanziert, ja ablehnend verhielt, zählt zu den lang gehegten Vorurteilen, die es neu zu hinterfragen gilt. Gemeinsam mit dem Jugendfreund Philipp Kayser, später mit den Komponisten Johann F. Reichardt und Carl F. Zelter, verfolgte er die Vision einer sich in Musik vollendenden Dichtkunst. Über Goethes Verhältnis zur Musik diskutieren zwei der bedeutendsten Kenner.

Peter Gülke studierte Violoncello, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar (die ihn 2003 zum Ehrensenator ernannte) und an den Universitäten Jena und Leipzig. Für sein Lebenswerk als Dirigent und Musikwissenschaftler erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und den Karl-Vossler-Preis des Freistaates Bayern.

Norbert Miller ist Professor für Deutsche Philologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Berlin. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen als
Herausgeber gehören unter anderem die Werke Jean Pauls, Daniel Defoes und Henry Fieldings. Johann Wolfgang von Goethe hat er mehrere bedeutende Arbeiten gewidmet, seinem Verhältnis zur Musik den viel gelobten Band ‚Die ungeheure Gewalt der Musik‘ (2009).

Moderation: Rüdiger Volhard

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Daten der Veranstaltung

Referent/in Peter Gülke
Norbert Miller
Rüdiger Volhard (Moderation)
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 31.01.2012
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten 4,00 € (Mitglieder)
  8,00 € (Gäste)
Kontakt Martina Falkenau
E-Mail anmeldung@goethehaus-frankfurt.de
Telefon: 069 / 13880-0

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