Georg Hartmann in den Geschichtsdebatten um den Wiederaufbau des Goethehauses nach 1945

Lesung

 

Georg Hartmann (1870-1954), Besitzer der Bauerschen Gießerei in Frankfurt, war ein bedeutender Kunstsammler und Mäzen. Er war den Kulturinstituten der Stadt, insbesondere dem Städel und dem Goethemuseum, eng verbunden und förderte während des Zweiten Weltkriegs Max Beckmann. Von 1944 bis zu seinem Tod 1954 war er Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts und wurde zu einem engen Freund Ernst Beutlers. Gemeinsam mit ihm erlebte er die Zerstörung des Goethehauses 1944, kurze Zeit später die schwierigen Debatten um seinen Wiederaufbau und schließlich die Eröffnung des wiedererstandenen Hauses. Der Vortrag beleuchtet diese Zeit und ihre Hintergründe sowie die Ereignisse ums Goethehaus anhand der Biographie Georg Hartmanns.

 

Andreas Hansert studierte Soziologe an der Universität Frankfurt, wo er mit einer Arbeit über die Geschichte des bürgerlichen Mäzenatentums vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart bei Ulrich Oevermann promoviert wurde. Er lebt als freier Autor in Frankfurt am Main und beschäftigt sich u. a. mit der Geschichte des Bürgertums und seiner Kultur, insbesondere auch mit Frankfurter Stadtgeschichte. Voraussichtlich im Mai 2009 wird er im Böhlau Verlag Wien eine ausführliche Biographie Georg Hartmanns publizieren.
 

Daten der Veranstaltung

Referent/in Dr. Andreas Hansert
Veranstaltungsort Arkadensaal
Termin 28.04.2009
von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt.
Veranstaltungskosten 6,00 € (Gäste)
  3,00 € (Mitglieder)

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