Friedrich Carl von Savigny in zeitgenössischen Porträts
Am 25. Oktober 2011 jährt sich zum 150. Mal Savignys Todestag. Dessen zu gedenken, ist kein leerer Ritus. Denn Friedrich Carl von Savigny, 1779–1861, hat mit seiner allgemeinen Rechtslehre und seiner Privatrechtstheorie die juristische Moderne wesentlich begründet. Er wendete sich in berühmten Texten dezidiert ab von den Prinzipien des ständisch verfassten Ancien régime und prägte den entschiedenen Neubau unserer normativen Welt aus dem Prinzip der gleichen Freiheit und der gleichen Autonomie in Recht und Sittlichkeit. Damit hat er nicht nur die Jurisprudenz in der großen Sattelzeit um und nach 1800 entscheidend vorangebracht. Solche Gedenktage lebendig und mit wissenschaftlicher Leidenschaft zu erfüllen, ist die immer neue Aufgabe.
Im Rahmen einer größeren wissenschaftlichen Konferenz unter dem Titel „Savigny international?“ wird am Abend des 24. Oktober eine erstmals geschaffene Sammlung von über 50 zeitgenössischen Porträts mit einer kleinen Biografie vorgestellt werden. Das Frankfurter Goethe Haus und das Freie Deutsche Hochstift bieten dafür als Romantik-Zentrum mit eigenen Quellen auch zu dem geborenen Frankfurter Savigny einen besonders beziehungsreichen Erinnerungsort.
- Joachim Rückert ist Professor am Fachbereich Rechtswissenschaft der Frankfurter Goethe-Universität. Der 2011 bei Klostermann erscheinende Band ‚Savigny-Studien’ versammelt die von Joachim Rückert seit 1980 publizierten Studien zu Savigny.
Daten der Veranstaltung
| Referent/in | Prof. Dr. Joachim Rückert |
| Veranstaltungsort | Arkadensaal |
| Termin |
24.10.2011 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr |
| max. Teilnehmerzahl | Die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist nicht begrenzt. |
| Veranstaltungskosten | Die Veranstaltung ist kostenlos. (Mitglieder) |
| 4,00 € (Gäste) | |
| Kontakt | Martina Falkenau |
| anmeldung@goethehaus-frankfurt.de | |
| Telefon: | 069 / 13880-0 |
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