Kabinettausstellung im Goethe-Haus

Der junge Goethe in Frankfurt am Main 1749 - 1775


Im Haus am Gro√üen Hirschgraben hat Johann Wolfgang Goethe die ma√ügeblichen Jahre seiner Jugend verbracht. Hier entstand ein gro√üer Teil seines fulminanten Fr√ľhwerks, auch der ‚Urfaust’ und die ‚Leiden des jungen Werthers’, die seinen literarischen Ruhm begr√ľndeten. An das Leben im Elternhaus erinnert seit Jahren eine Kabinettausstellung im Dachgeschoss, die nun grundlegend erneuert worden ist. Ziel ist es, den Besuchern nach einem Rundgang durch die historischen R√§ume, die nicht beschriftet sind, um den Wohncharakter nicht zu st√∂ren, das Haus und seine Bewohner n√§her zu bringen. Da die originalen Exponate zu empfindlich sind, um dauerhaft gezeigt zu werden, hat der Ausstellungsarchitekt Holger Wallat in Kooperation mit der Agentur Opak und dem Medienk√ľnslter Rozbeh Asmani eine alternative zeitgem√§√üe Pr√§sentation entwickelt, die Neugier wecken und Wissenswertes vermitteln will.

Im ersten der beiden R√§ume wird die Familie Goethe vorgestellt, die Geschichte des Hauses und das Frankfurter Umfeld. Der zweite Raum widmet sich ganz dem jungen Goethe und beleuchtet die Facetten seiner Entwicklung von der juristischen Ausbildung und den ersten literarischen Versuchen bis zum Durchbruch im „Sturm und Drang“ und dem Weggang nach Weimar im November 1775.

 

hr2-Mikado Ausschnitt vom 23.02.2011, Beitrag von Birgit Spielmann

 

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