21.05., 16.00 Uhr: Johann Wolfgang von Goethe: "Der neue Paris" - Papiertheater mit Liedern zur Hakenharfe

„Der neue Paris“ erhält vom Götterboten drei Ă„pfel, die sich sogleich in schöne Damen verwandeln. Er gerät in einen zauberischen Garten und erlebt allerhand Wunderbares, bis er sich durch Ăśbermut und Zorn den Aufenthalt verscherzt. War es Traum, Wirklichkeit, Fantasie? Die spielerische Poesie des Märchens bietet Raum fĂĽr viele Deutungen.

Goethe hat diese jugendliche Geschichte wohl wirklich mit etwa vierzehn Jahren seinen Freunden in Frankfurt erzählt, wie er es später in „Dichtung und Wahrheit“ schildert. Auch der angebliche Ort des Gartens lässt sich tatsächlich lokalisieren.

Im Jahr des 300. Geburtstages von Goethes Leipziger Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser bebildert Ulrike Richter den poetischen Garten mit Zeichnungen Oesers und Scherenschnitten Luise Duttenhofers im Papiertheater. Sie liest das Märchen, singt dazu Goethe-Lieder zur Hakenharfe und gestaltet Papiertheater-Szenerien.

 

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