20.03.-18.06.: FĂĽsslis Nachtmahr - Traum und Wahnsinn

www.der-nachtmahr.info

 

Johann Heinrich FĂĽsslis berĂĽhmtes Gemälde „Der Nachtmahr“ (1790/91), ein GlanzstĂĽck des Frankfurter Goethe-Museums, steht im Zentrum der Schau, die sich mit dem Thema „Traum und Wahnsinn“ der Nachtseite der Psyche zuwendet. FĂĽssli verbindet in seinem „Nachtmahr“ Motive aus Kunst, Literatur, Mythos, Volksglauben und Medizin mit eigenen Obsessionen; so wird die bizarre Figuration zu einer zeitlosen Projektionsfläche fĂĽr Alptraum, Vision, Erotik, Schauer und Wahn.

Anhand von mehr als 150 Exponaten – Gemälden, Zeichnungen, Graphiken, BĂĽchern und Filmen – beleuchten wir erstmals die Entstehungsgeschichte des faszinierenden Bildes und verfolgen seine bis heute anhaltende Rezeption in den unterschiedlichen Medien. Welch lebhaftes Echo der „Nachtmahr“ gerade in der Karikatur findet, beweist eine FĂĽlle satirischer Blätter aus dem Wilhelm Busch – Deutschen Museum fĂĽr Karikatur und Zeichenkunst, dem Kooperationspartner der Ausstellung. Vom „Nachtmahr“ lässt sich auch der Bogen zu den Pionieren der Schauerromantik schlagen, zu Polidoris „The Vampyre“, Mary Shelleys „Frankenstein“, Nodiers „Smarra“ oder E.T.A. Hoffmanns „Sandmann“. FĂĽr die Auseinandersetzung der Moderne mit FĂĽssli steht insbesondere Horst Janssens Radierungsfolge „Alp“. Die cineastische Adaption dokumentieren Filmausschnitte von Murnaus „Nosferatu“ bis hin zu dem aktuellen „Nachtmahr“ von Akiz.

Die Ausstellung wird kuratiert von Prof. Dr. Werner Busch und Dr. Petra Maisak.
 

Weitere Informationen zur Ausstellung

 

Zur Ausstellung wird ein reichhaltiges Begleitprogramm

und Museumspädagogisches Programm angeboten.

 

 

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